Event-Bericht

Digitalisieren und Transformieren – wo fange ich an?

Von 19. September 2019 Keine Kommentare
Brigitte-Windt, Foto: Diego Hinz

Nach der Sommerpause nahmen wir uns in der medien-sprechstunde ein Thema vor, das so groß und breit ist, dass man es kaum zu fassen bekommt. Unternehmensberaterin Brigitte Windt hat es getan – für uns und mit uns die Digitalisierung unter die Lupe zu nehmen:
– Was bedeutet Digitalisierung für Existenzgründer und kleine Unternehmen?
– Wie betrifft es uns?
– Was müssen wir jetzt tun – und was sollten wir besser lassen?

Wir begannen mit einer Bestandsaufnahme

Alle waren sich einig: Digitalisierung ist so überwältigend, allumfassend und unumgänglich wie auch unkonkret!

Brigitte Windt, Foto: Nadja Bungard

Bestandsaufnahme mit Brigitte Windt

Die Digitalisierung vernetzt alle Bereiche, sprengt Geschäftsmodelle und verändert die gesamte Infrastruktur sowie Arbeitsabläufe. Schnell führt das zu Überforderung und wir fühlen uns abgehetzt davon, allen Veränderungen hinterherzulaufen. Grund dafür sind die zunehmende Komplexität der Prozesse und die Dynamik der Veränderungen.

Hier kommt es auf Agilität an, also die Fähigkeit aktiv damit umzugehen, zu reagieren – aber auch zu agieren. Denn der Mut und Wille, sich diesen Veränderungen zu stellen, ist für Unternehmen heute entscheidend.

Brigitte Windt betonte, dass bei der Transformation der Mensch im Zentrum des Geschehens stehen muss. Andererseits ist der Mensch ist die Spezies, die sich am besten an Veränderungen anpassen und sie aktiv gestalten kann. Dafür brauchen wir neue Sicherheiten wie einen klaren Rechtsrahmen und verlässliche Standards.

Wir erleben sichtbare Ergebnis bereits: Hierarchien in Unternehmen fallen mit zunehmender Digitalisierung weg und Unternehmen müssen konsequent auf die Bedürfnisse ihrer Kunden reagieren um zu überleben.

Haltung und eigene Werte sind richtungsweisend

Brigitte Windt rät bei aller Agilität, auf die eigenen Unternehmenswerte zu achten, sich selbst bei deren Anwendung zu beobachten und ggf. auf überflüssige Apps zu verzichten. Die Frage ist: Wie lebe ich Digitalität?

Für die individuelle Bestandsaufnahme teilte sie an alle Gäste ein Arbeitsblatt mit zehn Schritten aus – von der aktuellen Bestandsaufnahme über Bedarfe, eigene Werte bis hin zu nötigen Schritten, in denen man aktiv werden möchte und muss. Bei allen Punkten steht die Überlegung im Mittelpunkt: Was ist zwingend und was ist nützlich? Hinzu kommt auch: Was ist komplett unnütz?

Allen Teilnehmern wurde schnell klar, dass der Prozess der Digitalisierung einen roten Faden mit einer klaren Struktur braucht, der Zeit in Anspruch nimmt und den man mit Geduld verfolgen muss.

Im Anschluss an das durchweg positive Feedback gab es weniger Fragen als den Wunsch, eine Übersicht zusammenzutragen: welche Arbeitsbereiche und welche digitalen Tools gibt es, was können die und wie nützlich sind sie? Der Raum „Work“ bei Meeet in Mitte war dafür genau der richtige Ort.

Das Teilen von Wissen und der Austausch untereinander sind heute entscheidend. Die medien-sprechstunde ist eine Plattform dafür – online und offline. Schreiben Sie gern Ihre Erfahrungen unten in die Kommentare.

Hier finden Sie die Präsentation von Brigitte Windt.

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