Event-Bericht

XING-Update 2019

Von 16. Januar 2019 Februar 18th, 2019 Keine Kommentare
Peter Wode, Foto: Nadja Bungard

Bei XING schütteln viele Unternehmer den Kopf: Brauche ich nicht. „Ganz falsch!“, meint Peter Wode. Er ist seit 2005 auf der Plattform dabei, gehörte mit zum Team der 13 europaweit offiziellen XING-Trainer und verfolgt die Entwicklung der Plattform täglich. „Keine leichte Aufgabe“, meint Peter, „weil sich jeden Tag im Schnitt 10 Dinge ändern.“

So konnte er uns in der medien-sprechstunde bei RED BOK CoWorking am 15.01.2019 auch nur die Spitze des Eisbergs der Neuigkeiten zu XING vermitteln. Hier einige wichtige Hinweise:

XING hat in der deutschsprachigen D-A-CH-Region über 15 Millionen Mitglieder, ca. 13 Millionen allein in Deutschland. Für den deutschen Markt ist es trotz der weltweiten Dominanz von LinkedIn das wichtigste Business-Netzwerk. Die Zielgruppen sind qualitativ hochwertig, viele haben einen Fach- oder Hochschulabschluss und besonders die Branchen IT, Finanzen und Handel sind gut vertreten. Ärzte, Musiker oder Künstler sind dagegen hier seltener zu finden. „Aber es hängt vom Einzelfall ab, wie wichtig XING ist, um eine Zielgruppe zu erreichen“, sagt Peter Wode.

Das ist in 2018 weggefallen:

  • Wer einen Profilspruch hatte oder dort seine Kontaktdaten für Nicht-Kontakte sichtbar gemacht hat: Diese Funktion gibt es nicht mehr. Kontaktinfos können jetzt im neuen Titelbild hinterlegt werden. Allerdings kann man dieses nur als Premium-Mitglied individuell gestalten.
  • Der Aktivitätsindex und die Gemeinsamkeiten mit anderen Mitgliedern wurden ebenfalls ausgemustert. Genauso wie die Möglichkeit, sich das eigene Profil in der Ansicht für Profilbesucher anzeigen zu lassen.

Das ist neu:

  • Es gibt eine neue Visitenkartenansicht. Für das Titelbild rät Peter Wode, ein ausreichend großes Format (1.280 x 624 px) zu hinterlegen, damit es in der Mobil- und Desktop-Version gleich gut aussieht. Für das Profilbild sollte man einen guten quadratischen Ausschnitt (1.024 x 1.024 px) wählen, der überwiegend Kopf und wenig Körper zeigt, damit man auch in kleinster angezeigter Version auf allen Geräten bzw. Bildschirmen noch erkennbar bleibt.
  • In der Visitenkarte kann man wichtige Stationen aus seiner Biographie darstellen. Premium-Mitglieder können 5, Standard-Mitglieder nur 2 auswählen. Wer sich hier genauer informieren möchte: Auf seiner Website bietet Peter Wode einen Leitfaden zur Nutzung von XING kostenfrei an.
  • Neu ist auch, dass die Anzahl vier- oder fünfstelliger Kontakte real angezeigt wird und nicht mehr so etwas wie 999+. Natürlich nur, wenn das XING-Mitglied seine Kontaktliste freigegeben hat. Peter Wode rät hier, genau zu überlegen, ob man seine Kontakte für alle generell, für seine Kontakte sichtbar macht. Aus wettbewerbstechnischer Sicht kann dies manchmal sogar notwendig sein, sie für niemand sichtbar zu machen, meint er.
  • Als neu UND gut wertet Peter Wode die Funktion ‚Auffindbarkeit erhöhen‘ für Premium-Mitglieder. Hier sieht man, nach welchen der eigenen ‚Ìch-biete-Begriffe‘ auch wirklich gesucht wird und kann neue Einträge auf ihre Nützlichkeit prüfen. Neben Benefits für Premium-Mitglieder wie preiswertere Hotel- oder Mietwagen-Buchung gibt es seit kurzem auch unter ‚Benefits Plus‘ weitere kostenpflichtige Vorteilsprodukte, deren Bedeutsamkeit für XING Peter Wode eher anzweifelt.

Wer noch Fragen hat, kann sich gern per Mail an Peter Wode wenden: peter[at]wode.de

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