DIGITALISIEREN & TRANSFORMIEREN

10 Schritte für kleine Unternehmen und Soloselbstständige

Längst telefonieren wir mobil, organisieren Termine digital, passen Unternehmensabläufe an gesellschaftliche und finanzielle Strukturen digital an.

  • Welche Änderungen sind für kleine Unternehmen zwingend, welche nützlich?

10 Schritte zeigt Ihnen Unternehmensberaterin und Netzwerkpartnerin der medien-sprechstunde Brigitte Windt von brigitte windt consulting für die individuelle digitale Transformation Ihres Unternehmens.

Lesen Sie mehr unten im Interview, was Sie in dieser medien-sprechstunde erwartet.

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Brigitte Windt
Unternehmensberaterin & medien-sprechstunde Expertin

Ablauf

18.30 – 19.00 h Speed-Networking
19.00 – 19.45 h Vortrag
19.45 – 20.00 h Fragerunde
20.00 – 20.30 h Networking

 

Hinweis zur Genehmigung Bild- und ggf. Videoverwendung
Mit Ihrem Erscheinen erklären Sie sich einverstanden mit der
zeitlich und räumlich unbeschränkten Verwendung und
Vervielfältigung des bei der heutigen Veranstaltung erstellten,
Sie persönlich identifizierenden Bild- und ggf. Videomaterials
zu Werbezwecken in sämtlichen denkbaren Medien durch die
medien-sprechstunde.

Datum

17. September 2019

Ort

Meeet Mitte
Raum „Work“
Chausseestr. 86
Berlin-Mitte

Interview

Brauchen wir jetzt alle ein Online-Business?

Das ist eine berechtigte Frage für Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen, die aus dem öffentlichen Diskurs entsteht. Wichtig ist es hier zwei Ebenen zu unterscheiden: das Online-Business und die Geschäftsprozesse, die zunehmend digital ablaufen. Die Digitalisierung ist eine Gegebenheit, die wir akzeptieren müssen. Die Frage ist, wie Unternehmerinnen und Unternehmer sich aus der unterschwelligen Überforderung befreien, die durch die zunehmende Flut an Informationen entsteht. Was ist zwingend, was ist nützlich? Es gibt keine Pauschalantwort darauf. Mein Anliegen ist es, in dieser medien-sprechstunde den Entscheidungsprozess zu unterstützen.

Wie geht digitalisieren?

Im Prinzip sind alle Unternehmensbereiche von der Digitalisierung betroffen. Das Grundprinzip digitaler Transformation wird am Beispiel des Wechsels vom Festnetz- zum Mobiltelefon bzw. Smartphone deutlich. Der Mobilitätsgrad für Unternehmen ist dadurch in den letzten zehn Jahren erheblich gestiegen und der Festnetzanschluss in der Regel überflüssig geworden. Der Handlungsspielraum des Unternehmers ist mit dem Smartphone
enorm.

Digitalisieren hat also mit Technik zu tun. Das heißt, ich benötige ein entsprechendes technisches Grundverständnis und Equipment. Im nächsten Schritt ist bezüglich der Anwenderprogramme oder Apps eine Auswahl zu treffen. Hier muss zwischen notwendigen und freiwilligen Programmen unterscheiden werden. Nehmen wir beispielsweise das Online-Banking oder die Steuererklärung über das Portal Elster: Als UnternehmerIn habe ich keine Wahl. Ich bin auf entsprechende Zertifizierungen angewiesen, sonst kann ich die gesetzlichen Bedingungen nicht erfüllen. Dieses Equipment ist also notwendig. Andere, wie die Cloud von Dropbox, sind es dagegen nicht unbedingt.

Welche Erfahrungen machst Du in der Beratungspraxis mit der Digitalisierung?

Meine Zielgruppe sind Solos-Selbstständige und kleine Unternehmen mit einer Altersstruktur von 30-60 Jahren plus. Ich stelle fest, dass Gründerinnen wie Unternehmerinnen gegenüber Digitalisierungsthemen sehr aufgeschlossen sind. Das bestehende Vorurteil, Ältere seien hier weniger affin, kann ich nicht bestätigen. Es ist eher eine Gesinnungssache. Und diese ist wiederum abhängig von ganz persönlichen und unternehmerischen Werten. Je wertebewusster und höher ein ganzheitlicher Ansatz ist, desto klarer sind die Entscheidungsprozesse.

Für meine Mandantinnen sind zum Beispiel digitale Kommunikationswege selbstverständlich. Sie wissen eine direkte und schnelle Ansprache zu schätzen, nutzen entsprechende Apps, sind gut organisiert. Sie erkennen klar die Vorteile der Anwendungen:  Für Gründerinnen kann es interessant sein, ihre Buchhaltung komplett zu digitalisieren. Es macht ein gutes Gefühl, wenn die Belege gleich via Smartphone eingescannt werden und die Dinge dadurch einfach zu erledigen sind.

Was lernen die Teilnehmer in der medien-sprechstunde?

Die Teilnehmer gewinnen Übersicht: Was ist zwingend, was ist nützlich?
Sie lernen ihren eigenen Status festzustellen, daraus ihren Bedarf abzuleiten und dann passende Maßnahmen festzulegen. Ich werde ein Tool vorbereiten, mit dem die Teilnehmer der medien-sprechstunde den aktuellen Status ihres Unternehmens feststellen können.