Design Thinking

Die Unternehmerin Sabine Stengel weiß aus eigener Erfahrung, wie Innovationen scheitern – und mit welchen Tools man die Erfolgsquote deutlich verbessern kann. Die Ideenretterin zeigt uns in der medien-sprechstunde am 18. September 2018, wie die Methode Design Thinking funktioniert. Ist User Centered Design nur wieder eine Modeerscheinung, oder wie können Sie, auch als kleineres Unternehmen, von dem Methodenkoffer und dem „Mind Set“ von Design Thinking profitieren? Probieren Sie es selbst aus.

Zusammenfassung lesen
Sabine Stengel, Foto: Markus Bussmann, www.beauty-shooter.de

Foto: Marko Bussmann

Sabine Stengel
Ideenretterin

Datum

18. September 2018

Ablauf

18.30 – 19.00 h Speed-Networking
19.00 – 19.45 h Vortrag
19.45 – 20.00 h Fragerunde
20.00 – 20.30 h Networking

Ort

RED BOK CoWorking
Heinrich-Roller-Str. 13
10405 Berlin

Interview

Sabine Stengel  kennt aus eigener Erfahrung die ‚Ups and Downs‘ des Unternehmerlebens. Ihr eigenes Geschäft wurde von Google überrollt. Statt zu jammern, hat sie sich aufgemacht und ist Ideenretterin geworden. Mehr dazu können Sie im Blog der startbox Unternehmensberatung lesen. Hier hat sie noch ein paar Fragen zur nächsten medien-sprechstunde beantwortet:

Was ist User Centered Design?
Hier stehen die Bedürfnisse des Nutzers im Mittelpunkt der Produktentwicklung. Wir laufen quasi ein paar Schritte in seinen Schuhen, um seine Bedürfnisse zu verstehen. Es ist ein anderer Begriff für Design Thinking.

Warum ist Mind Set wichtig?
Innovation funktioniert nur über meine Einstellung, ob ich den Mut habe, die Perspektive zu wechseln und Fehler zuzulassen.

Braucht jedes Unternehmen Innovation, auch der Solo-Selbständige?
Aber hallo!

Was können die Teilnehmer an dem Abend selbst ausprobieren?
Wir werden einmal im Schnellverfahren an einem praktischen Beispiel durch den Design-Thinking-Prozess gehen.


Zusammenfassung

Wir alle haben gedacht, das Thema Design Thinking ist durch. Ist es aber nicht. Und neu ist es auch nicht, wie Referentin Sabine Stengel gleich zu Beginn feststellte: In ihrem Alltag als Unternehmerin hat sie schon vor Jahren Methoden aus dem Design Thinking genutzt, ohne es so zu nennen.

Sie hat uns an Beispielen den iterativen Prozess in 6 Schritten an Beispielen erklärt und dann alle gleich loslegen lassen. Für jeden Schritt gab es nur wenige Minuten, was einige Gäste ganz schön ins Schwitzen gebracht hat. „Gut so“, meint Sabine Stengel da nur und lacht über das ganze Gesicht „so gibt es die besten Ergebnisse!“

Denn der Prozess ist so angelegt, dass man von gewohnten Lösungen Abstand gewinnt und neue Wege findet. Zuerst kommt das Verstehen eines Problems mit Beobachtungen vor Ort. Weniger helfen da Fragen, da Vieles den Nutzern gar nicht bewußt ist. Die Lösung nimmt den geringsten Raum ein.

Learnings:
– Probleme sind Goldminen für neue Ideen.
– Das Abschreiben vom Nachbarn ist beim Design Thinking ausdrücklich erlaubt.
– Die erste Idee ist bei weitem nicht die beste.

Die nutzerzentrierte Produktentwicklung muss man selber machen, um die Wirkung zu verstehen. Ein inspirierender Einblick, wie gerade kleine und mittelständische Unternehmen von Design Thinking profitieren können.

Ideenretterin Sabine Stengel wird einen weiterführenden Workshop zum Design Thinking anbieten. Wenn auch Sie mal Abstand von gewohnten Sichtweisen und Lösungswegen suchen, dann schicken Sie mir doch einfach eine Nachricht.
Ihre Nadja Bungard

Jetzt kostenlos anmelden